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Engagement beim Barfußpfad - Innogy-Klimaschutzpreis für Merzener Heimatfreunde

Den Klimaschutzpreis überreichte Thomas Jablonski (Vierter von links) gemeinsam mit Bürgermeister Gregor Schröder an den Heimatvereinsvorsitzenden Heiner Brinkmann. Unser Bild zeigt zudem (von links) Reinhard Kortemeyer, Ratsmitglied Christof Büscher, den stellvertretenden Bürgermeister Georg Weglage, Josef Hagen und Theo Glurich. Foto: Josef Pohl

jp/pm Merzen. Für sein besonderes Umweltengagement erhielt der Heimatverein Merzen den mit 500 Euro dotierten Innogy-Klimaschutzpreis. Bürgermeister Gregor Schröder nahm gemeinsam mit Innogy-Kommunalbetreuer Thomas Jablonski die Ehrung vor.

Die Natur erleben und Zeit im Freien verbringen: Der Erlebnispfad Wacholderhain lädt dazu ein, spannende Facetten der Heidelandschaft barfuß aktiv zu erleben. Die verschiedenen Untergründe regen nicht nur die Sinne an, sondern fördern auch die Gesundheit.

Heimatfreunde pflegen Anlage

Mitglieder des Heimatvereins Merzen arbeiten immer wieder die Grundbedeckungen auf und pflegen die Anlage. Zuletzt stellte der Heimatverein neue Bänke auf. In Zusammenarbeit mit Terra-Vita und der Samtgemeinde Neuenkirchen investierten die Heimatfreunde um Heiner Brinkmann zudem viel Zeit in einen neuen, sieben Kilometer langen Wanderweg um das Hügelgräberfeld rund um Plaggenschale. Die Mitglieder schnitten Bäume und Sträucher zurück, um den Weg begehbar zu machen.

Viel im Verborgenen

„Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung“, sagte Jablonski. Der Preis sei zwar nicht mit viel Geld verbunden, das sei eher Symbolcharakter. Kriterien wie Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/ Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz seien Faktoren bei der Preisverleihung.

„Macht weiter so“, dankte Bürgermeister Gregor Schröder für das an den Tag gelegte, vorbildliche Engagement. Den Klimaschutzpreis nahmen Heiner Brinkmann („Die Auszeichnung bestätigt unsere Arbeit“) sowie seine Mitstreiter Theo Glurich, Josef Hagen und Reinhard Kortemeyer mit Freunden in Empfang. Das Preisgeld ist schon für Investitionen rund um den neuen Wanderweg verplant.

Kooperation mit Schule

„Der Nachwuchs fehlt“, machte Theo Glurich auf ein Problem aufmerksam, das auch anderen Heimatvereinen zusetzt. „Wir machen das so lange, wie wir können“, versprach Glurich weiterhin starken Einsatz für das Projekt Barfußpfad. Heiner Brinkmann gab zu bedenken, dass der Einsatz nicht leicht sei, so zum Beispiel die Rückschnittarbeiten.

Thomas Jablonski empfahl die Kooperation mit Schulen vor Ort, um auf Dauer junge Kräfte für die Arbeit zu gewinnen. Die letzte große Zusammenarbeit mit der Neuenkirchener Oberschule habe es zuletzt beim Anlegen des Barfußpfades in Form einer Projektwoche gegeben, so Heiner Brinkmann.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1515397/innogy-klimaschutzpreis-fuer-merzener-heimatfreunde#gallery&0&1&1515397

 

3. September 2018, 14:39 Uhr