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Suche nach Planungsbüro - Dorfregion Merzen-Neuenkirchen beginnt mit der Arbeit

Den Bescheid über die Aufnahme der Dorfregion Merzen-Neuenkirchen in das Dorfentwicklungsprogramm übergaben Michael Bürgel und Uwe-Heinz Bendig (von links) vom Amt für regionale Landesentwicklung in Osnabrück persönlich an Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und ihre Bürgermeister-Kollegen Vitus Buntenkötter und Gregor Schröder. Foto: Christian Geers

Merzen. Nach der Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen will die Gemeinde Merzen keine Zeit verlieren. Einstimmig hat der Rat beschlossen, ein Beratungsbüro zu suchen. Das soll den noch zu gründenden Arbeitskreis begleiten und die Diskussionen bei der Erarbeitung des Dorfentwicklungsplanes moderieren.

Als „Chance für die Gemeinde Merzen“ hat Bürgermeister Gregor Schröder die Aufnahme der Gemeinde in das Dorfentwicklungsprogramm gewertet. Zusammen mit der Nachbargemeinde Neuenkirchen bildet sie die Dorfregion Merzen/Neuenkirchen. Den Aufnahmebescheid hatten beide Kommunen im Juli erhalten.

Für Modellversuch ausgewählt

Die Dorfregion Merzen-Neuenkirchen gehört außerdem zu den zehn Dorfregionen, die das niedersächsische Landwirtschaftsministerium für den Modellversuch „Soziale Dorfentwicklung“ ausgewählt hat. Hier geht es in erster Linie nicht wie bei der Dorferneuerung der vergangenen Jahre um die Gestaltung und Neuordnung von Straßen und Plätzen – also um Investitionen in Stein und Beton –, sondern um das soziale Gefüge eines Ortes als Mittelpunkt für die dort lebenden und arbeitenden Menschen, um seine Stärken und seine Schwächen. In einem Gespräch in Hannover sei ihnen erläutert worden, was genau unter sozialer Dorfentwicklung zu verstehen ist, so Schröder. „Es geht nicht ums Pflastern, sondern um den Blick auf das Zusammenleben“, erläuterte er. Die Orte sollten Strategien für die Herausforderungen der Zukunft, zum Beispiel mit Blick auf Demografie und Strukturwandel, entwickeln, damit die Orte weiterhin lebenswert blieben.

Beratungsbüro gesucht

Dieser Dorfentwicklungsplan, der Leitfaden für das Handeln in den kommenden Jahren, werde in den kommenden eineinhalb bis zwei Jahren gemeinsam mit den Bürgern aller Altersgruppen aus beiden Gemeinden erarbeitet werden, wie Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay in der Sitzung des Merzener Gemeinderates erläuterte. Ein Beratungsbüro soll dem Arbeitskreis Hilfestellungen und Empfehlungen geben. Schwertmann-Nicolay empfahl dem Merzener Gemeinderat, eine Ausschreibung zu beschießen und drei Angebote einzuholen. Der Neuenkirchener Gemeinderat werde diesen Beschluss auch in seiner nächsten Sitzung treffen.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1517547/dorfregion-merzen-neuenkirchen-beginnt-mit-der-arbeit

 

6. September 2018, 14:18 Uhr