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Von Apfel bis Zahnarzt - Erstes Babyfest in Neuenkirchen bot Eltern reichlich Informationen

Clown Felix knotete schicke beim ersten Babyfest im Familienzentrum St. Laurentius Neuenkirchen Kunstwerke aus Luftballons. Fotos: Björn Thienenkamp

Neuenkirchen 20 Anlaufstellen präsentierten sich am Samstagnachmittag beim ersten Babyfest im Familienzentrum St. Laurentius Neuenkirchen. Junge Eltern nutzten die Gelegenheit, Ansprechpartner für alltägliche Probleme zu finden. Und auch die Kinderkrippe hatte geöffnet.

20 Anlaufstellen präsentierten sich am Samstagnachmittag beim ersten Babyfest im Familienzentrum St. Laurentius Neuenkirchen. Junge Eltern nutzten die Gelegenheit, Ansprechpartner für alltägliche Probleme zu finden. Und auch die Kinderkrippe hatte geöffnet.

„Junge Eltern sollen gut begleitet werden“, erklärte Lisa Diekmann-Holtkamp das Netzwerk „Frühe Hilfen“, das Informationen wohnortnah weitergeben solle. „Menschen aus ähnlichen Berufsgruppen gehen hier Hand in Hand und machen das Babyfest möglich“, freute sich die pädagogische Leiterin vom Familienservicebüro und Babybesuchsdienst der Samtgemeinde Neuenkirchen, „auch alle drei Kindertagesstätten in der Samtgemeinde, die gleichzeitig Familienzentrum sind, präsentieren sich hier.

„Nicht nur Eltern, sondern ein ganzes Dorf, braucht man für die Erziehung der Kinder“, zitierte Hildegard Schwertmann-Nicolay ein afrikanisches Sprichwort. „Für Eltern oder die, die es werden wollen, ist es wichtig, die Angebote kennenzulernen, die sich hier vorstellen“, sagte die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Neuenkirchen, es gebe viele Möglichkeiten, Unterstützung zu finden. „Ich habe mich total über diese Idee gefreut“, beurteilte sie das Babyfest.

Carla, Greta, Linda, Thilo und Vitus hatten ihre Eltern Carina und Günter mitgebracht. Oder war es umgekehrt? Allemal bekam die Familie aus dem Merzener Ortsteil Engelern viel zu sehen. „Meine Lieblingsbeschäftigung ist das Ärgern von Kindern“, witzelte etwa Clown Felix, der seine langen Luftballons immer wieder genau in Richtung der Kindergesichter aufblies. Und von der Blume bis zum Einhorn konnte er alle Wünsche erfüllen.

 

Leckere Apfelstückchen gab es mit einem „Bitteschön“ von Gertrud, wie auf dem Polo-Shirt der Frau vom evangelischen Dorfhelferinnenwerk Bramsche-Badbergen stand. Und gleich nebenan verschenkte Meta Hellweger fröhlich bunte Zahnbürsten. „Ich arbeite auch im Netzwerk mit“, erklärte die Zahnärztin. „Mundgesundheit, Zahnpflege und ganz besonders auch Ernährung“, hob die 33-Jährige als wichtige Elemente hervor. „Ich bin ja nett und nicht böse angezogen“, scherzte sie über den fehlenden weißen Kittel und kam mit ihrer Fröhlichkeit bei den Kleinen gut an.

Die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück präsentierte Pekip. Was das ist? „Das Prager Eltern-Kind-Programm, Bewegungsangebote für Kinder, schwerpunktmäßig von der vierten Lebenswoche bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres“, war das für Sandra Renner ganz klar. „Eine kleine Gruppe mit sechs Eltern bekommt da in einem warmen Raum Spiel-, Bewegungs- und Trageanregungen und entwickelt ein besseres Körpergefühl“, erklärte die 36-Jährige vom Kinderzentrum Haus Elbestraße, während die fünfjährige Lea Hörnschemeyer unbekümmert farbige Formen in die Knete drückte.

Durch den Hermann-Tospan-Weg gelangten die Besucher noch zum Tag der offenen Tür der Kinderkrippe. „Wir haben hier das Mäusenest und den Froschteich, hinzu kommen die im Kleinen Sundern ausgelagerten Grashüpfer“, listete Heike Harwighorst die Gruppen der Ein- bis Dreijährigen auf.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1534755/erstes-babyfest-in-neuenkirchen-bot-eltern-reichlich-informationen-1#gallery&0&0&1534755

 

23. September 2018, 18:36 Uhr