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Samtgemeinde-Sängerfest - Kirchenband überrascht beim Auftritt in Voltlage

"Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und die „Gavotte“ brachte Gastgeber Cäcilia Voltlage beim „weltlichen Teil“ als Beitrag ein.

Voltlage. Erst die Festmesse in der St. Katharina-Kirche, dann die weltliche Feier im Saal des Voltlager Hofes – so sah das Samtgemeinde-Sängerfest am Samstagabend in Voltlage aus. In beiden Bereichen zeigten die fünf teilnehmenden Ensembles ihr meisterliches Können.

„Es war sehr feierlich. Wenn so viele Sänger zusammen sind, dann wackeln die Wände“, schilderte Maria Hüls im Voltlager Hof sehr anschaulich die vorangegangene Festmesse. „Die Gemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage waren vertreten und auch Ehemalige nahmen am Gottesdienst teil“, freute sich die Liedermutter, die seit fast 60 Jahren im gastgebenden Cäcilienchor Voltlage singt.

Grußworte vom Präses

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Josef Sall und Grußworten von Chorpräses Pfarrer Detlef Perk gab es zunächst ein ausgiebiges Buffet, bevor Bernd Veerkamp seine Videokamera bei den Vorträgen der Chöre laufen ließ.

Mit „Der Kuckuck und der Esel“ sowie „Muss i denn zum Städtele hinaus“, eröffnete der in diesem Jahr mit der Zelter-Plakette ausgezeichnete Chor Cäcilia Neuenkirchen das Programm. „Zauber der Musik“ und „Uns locken die sonnigen Tage“, trug dann der Frauenchor Merzen vor.

Nicht nur „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“ war der MGV und Kirchenchor Merzen, er forderte auch: „Rock my soul“. Mit „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und der „Gavotte“ brachte sich Cäcilia Voltlage ein.

Menschlicher Vorfall

„Lasst Euch überraschen“, war die Kirchenband mittendrin im Programmheft angekündigt. Und überraschend war es tatsächlich, als die Musiker mit einem Toilettenbecken samt Hochspülkasten auftraten und in ihrem Furzlied die verschiedenen Varianten eben dieses menschlichen Vorfalles mittels Blasinstrument überzeugend darboten. Das Publikum hatte großen Spaß und erkannte das vermeintliche Problem anscheinend als gut bekannt nachvollziehbar. „Thank you for the music“ von Abba einschließlich deutscher Übersetzung folgten dann weniger pikant.

„Mit etwa 140 Sängern haben wir eine sehr gute Beteiligung“, freute sich Sall, bevor Kapellmeister Helmut Thole in den weiteren Tanzabend startete. „Unsere Leiterin Dorothea Gedig hat uns bei den Proben gut motiviert und immer mitgeholfen“, lobte Hüls. „Und die Kirchenband mittendrin hat uns überrascht“, resümierte sie.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1561531/kirchenband-ueberrascht-beim-auftritt-in-voltlage#gallery&0&0&1561531

 

21. Oktober 2018, 13:25 Uhr