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Merzener Ferienspaß-Kinder wühlen sich durch den Kartoffelacker - Harte Arbeit zahlt sich aus

Echte Handarbeit: Beim Ernten der schmackhaften Knolle legten sich die Ferienspaß-Kinder mächtig ins Zeug. Foto: Gesa Hustede

Merzen. Unter freiem Himmel und bei bestem Wetter haben die Ferienspaß-Kinder in Merzen am vergangenen Wochenende ein Kartoffelfeld unsicher gemacht.

Die Traktoren- und Raritätenfreunde Merzen hatten die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren auf ihren Acker am Merzener Ortsrand eingeladen. Eifrig wurden Kartoffeln in großen Eimern und Körben gesammelt und schließlich zu einem Anhänger gebracht. Gar nicht so einfach, die Eimer voller frischer Kartoffeln über das Feld zu tragen.

Gerd Kümmel von den Traktoren- und Raritätenfreunden organisiert den Erntetag nun schon zum vierten Mal mit: „Die gemeinsame Ernte ist einfach toll für die Kinder, sie sind draußen an der frischen Luft und haben viel Platz zum Laufen.“ Besonders spannend wurde es immer dann, wenn ein typischer „kleiner roter Traktor“ mit Kartoffelroder durch die Reihen fuhr, um die Kartoffeln aus der Erde zu holen.

Gesa Hustede

Die Kartoffeln, die die Ferienspaß-Kinder ernteten, durften sie anschließend mit nach Hause nehmen.

Eine Stunde später war der Anhänger bereits gut mit Kartoffeln gefüllt. Nach einer mehr als verdienten Trinkpause stand nun noch das Sortieren an. Vom Anhänger aus kamen die geernteten Kartoffeln direkt in eine Sortiermaschine. Durch kräftiges Kurbeln wurden die Kartoffeln anschließend der Größe nach sortiert. Die kleinen fielen durch ein Gitter, die größeren blieben oben. Hier war definitiv noch Handarbeit gefragt.

Gesa Hustede

Nach dem Roden werden die Kartoffeln sortiert – nicht mit der Hand, sondern mithilfe einer Maschine.

Die harte Arbeit sollte letzten Endes aber natürlich auch belohnt werden. Die sortierten Kartoffeln kamen schließlich in Säcke und jedes Kind durfte zwei davon mit nach Hause nehmen. Bei den Ferienkindern stehen in den nächsten Tagen also wohl Kartoffelpüree, Brat- und Ofenkartoffeln, Pommes oder ähnliches auf dem Speiseplan. Die Knolle aus der Erde kennt in der Küche eben keine Grenzen.

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt / Gesa Hustede

4. August 2020, 12:07 Uhr