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Azubis im Porträt: Verwaltungsfachangestellte - Warum ein Bürojob im Neuenkirchener Rathaus alles andere als langweilig ist

Als perfekte Wahl hat sich der Ausbildungsplatz zur Verwaltungsfachangestellten in der Verwaltung der Samtgemeinde Neuenkirchen für Alina Rack erwiesen.

Foto: Cristina Schwietert

Neuenkirchen. Dass ein Bürojob keineswegs sterbenslangweilig sein muss, sondern sich als spannender Traumarbeitsplatz entpuppen kann, das hat Alina Rack bei ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten erlebt. Seit zwei Jahren ist die 19-Jährige im Neuenkirchener Rathaus beschäftigt.

Alina Rack ist 19 Jahre alt, wohnt in Hollenstede und bestreitet das zweite Jahr ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten mit Schwerpunkt Kommunalverwaltung. Alinas Ausbildungsbetrieb ist die Samtgemeindeverwaltung in Neuenkirchen. Dort treffen wir sie im Büro des Rathauses. Sie wirkt wie jemand, der endlich seinen Weg gefunden hat: „Ich habe die Schule nach meinem Realschulabschluss gänzlich ohne Vorstellungen zu meiner Zukunft verlassen. Aus lauter Verzweiflung bin ich dann doch weiter zur Schule gegangen.“ 

Das Fachabitur Wirtschaft war der Plan, den Alina in der elften Klasse allerdings schnell aufgab: „Nicht weil es mich überfordert hätte, sondern weil ich endlich arbeiten, eine Ausbildung machen wollte. Ich hatte genug von Schule.“ Mutter und Tante, beide in Verwaltungen tätig, gaben nach vielen Gesprächen letztendlich den Ausschlag. „Und jetzt muss ich sagen, das hier ist die perfekte Ausbildung für mich. Früher dachte ich immer ,Bloß keinen Bürojob' – da sterbe ich vor Langeweile,“ erzählt sie lachend. Zudem sei sie nach der Schulzeit sehr schüchtern gewesen und habe durch die Ausbildung viel an Selbstsicherheit gewonnen. 

Viele unterschiedliche Arbeitsbereiche

Gewissenhaft zählt Alina Rack die Abteilungen der Samtgemeindeverwaltung auf, die sie im Laufe ihrer Ausbildung durchläuft: Ordnungsamt, Kasse, Bürgerbüro, Sozialamt, Wohngeldstelle, Bauamt, Standesamt, Familienservice, Kämmerei und Touristik-Büro. Zusätzlich hat Alina Rack eine achtwöchige ‚Fremdausbildung‘ in der Bußgeldstelle des Landkreises absolviert. „Langeweile kommt da garantiert nicht auf“, versichert sie. „Es gibt so viele unterschiedliche Sachverhalte zu lernen, die die Menschen in unserer Samtgemeinde betreffen." Da gehe es beispielsweise um Eheschließungen, Bauanträge, Anträge auf Wohngeld oder Sozialhilfe, Gewerbeanmeldungen, Beurkundungen oder um Ausweise. „Für mich ist das alles einfach perfekt.“ 

 

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25. November 2020, 12:58 Uhr