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28.000 Euro für neue Laternen - Moderne LED-Leuchten ersetzen in Merzen 42 Stromfresser

Zufrieden mit der neuen Beleuchtung rund um die St.-Lambertus-Kirche und auf dem Parkplatz der Volksbank sind (von links) Bankvorstand Reinhard Lewandowski, Pfarrer Stephan Höne, Ratsherr Christof Büscher, Bürgermeister Gregor Schröder und Innogy-Kommunalberater Thomas Jablonski. Foto: Christian Geers

Merzen. Die Gemeinde Merzen stellt ihre Straßenbeleuchtung nach und nach auf Laternen mit LED-Technik um. Rund 28.000 Euro ließ sich die Kommune die jüngste Austauschaktion kosten. Die hilft Geld sparen – beim Strom und bei der Unterhaltung.

In der Straße Pastorenkamp und rund um die St.-Lambertus-Kirche war die Straßenbeleuchtung in die Jahre gekommen. Es war an der Zeit, die alten Pilzleuchten gegen moderne auszutauschen, die viel weniger Energie verbrauchen als ihre Vorgänger. Im Pastorenkamp wechselte die Kommune 30 Laternen aus, rund um die St.-Lambertus-Kirche kamen noch einmal zwölf weitere dazu. Insgesamt kostete die Umrüstung 28.000 Euro, von denen der Energieversorger Innogy 16.800 Euro übernahm.

Neue Standorte rund um die Kirche

Dass die neuen Leuchten den alten Pilzleuchten ähneln, findet Bürgermeister Gregor Schröder nicht schlimm. „Die sind wieder modern geworden“, findet er, als er gemeinsam mit Innogy-Kommunalberater Thomas Jablonski, Pfarrer Stephan Höne und Reinhard Lewandowski, Vorstandsmitglied der Volksbank Osnabrücker Nordland, im Schein einer nagelneuen Laterne das Ergebnis betrachtet. Rund um die Kirche, das stellt auch der Pfarrer fest, sei es nun deutlich heller geworden, „auch weil die Standorte für die Laternen verändert worden sind“. Die früheren Laternen, die Mitte der 1980er-Jahre installiert worden waren und Bischofsstäben ähnelten, vermisst auch der Bürgermeister nicht. „Es gab keine Ersatzteile mehr, und der Stromverbrauch stand in keinem Verhältnis zur Lichtstärke.“

Volksbank beteiligt sich an Kosten

Einig sind sich alle Beteiligten, dass die zwölf LED-Leuchten den Bereich rund um die Kirche zwischen Westerholter Straße und dem Parkplatz der Volksbank gut ausleuchten. Deshalb habe sich die Bank auch mit 3500 Euro an der Investition beteiligt, sagt Lewandowski.

Höhere Lebensdauer und weniger Wartung

Dank höherer Energieeffizienz und geringerem Stromverbrauch könne die Gemeinde rund 1300 Euro an Energiekosten einsparen, ergänzte Thomas Jablonski. Die Pilzleuchte mit der transparenten Kuppel sei schlagbeständig und besonders vor UV-Licht geschützt. „Die Lebensdauer der LED-Leuchten liegt zwischen 25.000 und 30.000 Stunden und ist damit deutlich höher als bei einer konventionellen Beleuchtung. Und sie müssen weniger gewartet werden“, lobte er die Vorzüge der modernen Technik.

Ein Artikel von Christian Geers / Bersenbrücker Kreisblatt

 
17. Dezember 2017, 12:31 Uhr