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Adventskonzert in St. Laurentius - "Stern über Betlehem“ strahlte in Neuenkirchen

Mit einem herzlichen Schlussbeifall verabschiedet das Publikum die drei Neuenkirchener Chöre und die Blaskapelle nach dem gelungenen Konzert. Foto: Siegfried Wistuba

Neuenkirchen. Mehr als zufrieden entließ das Adventskonzert die Zuhörer aus der Neuenkirchener St. Laurentius-Kirche. Unter dem Titel „Stern über Betlehem“ hatte sich den Besuchern des Gotteshauses ein vorweihnachtlicher Hochgenuss geboten.

Das fast zweistündige Programm wurde ausschließlich von Neuenkirchener Interpreten präsentiert und zeigte damit recht deutlich, mit welchem Engagement die Musiker und Chorfreunde des Ortes in der Lage sind, musikalische Darbietungen auf hohem Niveau anzubieten. Schon der erste optische Eindruck beim Betreten der Kirche ließ eine stimmungsvolle Veranstaltung erwarten. Das abgedunkelte Kirchenschiff war nur im Altarraum schwach beleuchtet, als die Chöre mit kleinen Laternen in den Händen durch den Mittelgang einzogen und in den Seitenschiffen Platz nahmen. Bei den Auftritten der Chöre wurde die Raffinesse der „Lichtregie“ deutlich. Farbliche Lichtkegel zwischen den Auftritten und Punktstrahler nur auf die Interpreten gerichtet, zauberten eine gekonnte Harmonie in den dunklen Kirchenraum und damit optimale Eindrücke für Ohr und Auge. Besser kann eine vorweihnachtliche Atmosphäre kaum vermittelt werden.

Insgesamt 22 Lieder vorgetragen

Mit ihren Begrüßungsworten stimmte Monika Sannig-Oeker auf das Adventskonzert ein, das insgesamt 22 Musikbeiträge enthielt, die durch Wortbeiträge und den Schlusssegen von Pastor Alfons Thörner ergänzt wurden. Bei seinem ersten Auftritt intonierte der Kinderchor unter der Leitung von Sabine Lins die symbolische Aufforderung „Komm, wir woll’n ein Licht anzünden“ und beendete seinen letzten Auftritt mit „Ein Stern strahlt in der Dunkelheit“. Der „Just-Gospel“-Chor mit 45 Mitgliedern unter der Leitung von Johanna-Maria Weglage fand großen Anklang. Mit rhythmischen irischen und amerikanischen Vorbildern der fünf Beiträge, bei denen das bekannte „Hallelujah“ von Leonard Cohen nicht fehlte, erklangen wohldosierte Kontraste zu den übrigen Chören. Auch beim Kirchenchor „Cäcilia“ konnte man kaum von einer kleinen Besetzung reden. 40 Mitglieder hatten keine Mühe, den Kirchenraum mit ihren sieben Beiträgen zu füllen. Ihr Repertoire reichte standesgemäß von „O Heiland, reiß die Himmel auf“ bis zu „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel.

Abschiedsgeschenk vom Kinderchor

Zwischen den Chorauftritten glänzte die Blaskapelle unter Leitung von Peter Stückemann mit ihren fünf Beiträgen, von denen die Interpretation „Highland Cathedral“ von Michael Korb mit besonders großem Beifall belohnt wurde. Die Dankbarkeit der Konzertbesucher wurde noch einmal deutlich, als sich alle Interpreten des Konzertes gemeinsam vor dem Publikum versammelten und den verdienten langen Beifall genossen. Tanja Wessendorf fasste den Dank an alle, die an der Vorbereitung und Durchführung des Konzertes beteiligt waren, zum Abschluss nochmals in Worte und bat um eine Spende für die Neuenkirchener Hilfs-Organisation Pfiff. Als nettes Dankeschön erhielten die Besucher am Ausgang der Kirche vom Kinderchor gebastelte Sternlichter – als Symbol für den „Stern über Betlehem“.

Ein Artikel von Siegfried Wistuba / Bersenbrücker Kreisblatt

18. Dezember 2017, 09:59 Uhr