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Kapital in Fonds abgesichert - Neuenkirchener Hülsenstiftung ist gut aufgestellt

Gruppenbild mit Damen: Mirko Kohlbrecher, Georg Weimer, Vitus Buntenkötter, Hildegard Schwertmann-Nicolay, Vorstandsmitglied Bodo Aus dem Moore, Kuratoriumsvorsitzende Silvia Holtheide, Martin Brinkmann sowie die Vorstandsmitglieder Helmut Rüther und Ulrich Schmidt. Foto: Burkhard Dräger

bdr Neuenkirchen. Bürgermeister Vitus Buntenkötter dankte in der Mitgliederversammlung allen Stiftern, Zustiftern und Förderern der „Hülsenstiftung“, ganz besonders aber dem Vorstand und dem Kuratorium, für ihr Engagement. Die Gemeinde wisse, was sie an der Stiftung habe.

Der Bürgermeister wünschte der Stiftung weiterhin viel Erfolg und weitere Förderer, damit sie auch in Zukunft Projekte in der Gemeinde unterstützen kann.

Drei neue Zustifter

Vorstandsvorsitzender Martin Brinkmann verwies in seinem Jahresbericht darauf, dass drei Zustifter der „Hülsenstiftung“ beigetreten seien, sodass sie nun 36 Mitglieder zähle. Die Spenden und Zuwendungen von Durchstiftungen hätten in 2017 insgesamt 3425,17 Euro betragen, sodass wieder mehrere Projekte gefördert werden konnten, ob die Christophorus-Kinderkrippe, die Jugendabteilung von Eintracht Neuenkirchen, die Kindertagesstätte St. Laurentius oder der Förderverein der Grundschule. Mit 1279,05 Euro mussten noch Rechnungen für das Stiftungsprojekt „Der Hülsenpfad“ beglichen werden. Die Aufwendungen der Stiftung betrugen im vergangenen Jahr insgesamt 2642,91 Euro.

Im Wirtschaftsplan 2018 stellte er dann weitere Förderungen geplanter Projekte vor. So seien Förderungen in den Kindertagesstätten, der Grund- und Oberschule, von Vereinen und Verbänden und der Projekte für Senioren vorgesehen.

Niedrige Zinsen ein Problem

Bodo Aus dem Moore erläuterte dann die Bilanz aus 2017 in Gewinn- und Verlustrechnung. Trotz einer Einstellung in die Rücklage von 1810,76 Euro blieb ein Bilanzgewinn von 337,30 Euro. Die weiterhin niedrigen Zinsen stellen die „Hülsenstiftung“ auch in 2018 wieder vor eine große Herausforderung, und so habe man sich Anfang September 2017 entschlossen, das Stiftungskapital von etwas mehr als 100000 Euro in einem Stiftungsfonds beim Finanzhaus Spiekermann & Co. in Osnabrück zu investieren.

Für konservative Anleger

Georg Weimer stellte das Bankhaus Spiekermann & Co. mit seinen 26 Mitarbeitern an vier Standorten und einem betreuten Volumen von 550 Millionen Euro vor. Mirko Kohlbrecher erläuterte die Unternehmensstrategie des Bankhauses. In erster Linie suche man immer eine klare Lösung für konservative Investoren und Stiftungen und lege Wert auf nachhaltige Sicherheit des eingesetzten Kapitals. Investiert werde vorrangig in Anleihen, Aktien und Gold. Die Renditen sind zwar zurückgegangen, doch werden immer noch kleine Gewinne erzielt. Für 2017 etwa werden drei Euro auf hundert vor Steuern ausgeschüttet. Damit könne die Inflationsrate aufgefangen und Gewinn verbucht werden.

Ulrich Schmidt regte anschließend einen Internetauftritt der „Hülsenstiftung“ an. Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay will abklären, ob das vielleicht über das „Vereinsschaufenster“ möglich sei.

Stiftungsjubiläum

Zum Abschluss dankte Martin Brinkmann allen für ihr Engagement und wies darauf hin, dass in 2018 das zehnjährige Stiftungsjubiläum anstehe. Eine kleine Jubiläumsveranstaltung mit Vorträgen soll im Herbst stattfinden.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1007412/neuenkirchener-huelsenstiftung-ist-gut-aufgestellt

 

17. Januar 2018, 12:46 Uhr